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Bildung & Soziales

Gustav Heinemann Bürgerhaus

Sozialverwaltungszentrum Vegesack

Kita Airportstadt

Evang. Kita Walle

Schule Ahrensburger Weg Hamburg

Kita Wischhusenstraße

Kita Scola Nova

Grundschule Parzevalstraße

Schule am Oslebshauser Park

Kinder- und Jugendhaus Hemelingen

Airport

AAS Luftwerft

Terminal E 

Betriebswerkstatt Airport

Feuerwehr Airport Bremen

Gewerbe

Hansewasser Bürogebäude

Gewerbesanierung Bruchweide

Hansator 5

Recyclinghof Bremen

Denkmalpflege

Güterschuppen Eystrup

Krafthaus Leman Areal Eystrup

Bötjersche Scheune Worpswede

Philine-Vogeler Haus Worpswede

Diverse

Polizeiwache Schwachhausen

Stadionbad Bremen

Augenarzt Meyer & Schliebs

Schießsportanlage BSV

BILDUNG & SOZIALES

 

Gustav Heinemann Bürgerhaus

2015

Planung und Bauleitung des Bürgerhauses stellten komplexe Anforderungen an unser Team. Größe und Nutzungsvielfalt von diversen Veranstaltungsräumen, über Gastronomie mit großer Küche, Schulung-, Kinderbetreuungs- und Kommunikationsräumen ziehen komplexe Anforderungen an Gebäudeorganisation und –technik, Brandschutz, Akustik, Baurecht, etc. nach sich. Dies gilt insbesondere für den Umbau, bei dem das Untergeschoss dadurch einer dauerhaften Nutzung zugeführt wird, dass umliegendes Gelände abgesenkt wird und so über große Fensteröffnungen Tageslicht in das ehemalige Kellergeschoss geführt wird. 
Gestalterisch geht es darum, einen Akzent in Bremen Nord zu setzen und dabei sowohl die Offenheit des niederschwelligen Bürgerhauses und der Bildungsstätte des Alltags, mit dem Anspruch eines hochwertigen konkurrenzfähigen Konzert- und Veranstaltungszentrums zu verbinden. 

 

Bauherr - Immobilien Bremen / Nutzer -   Kulturbüro Bremen Nord diverse Kultur-, Bildungs- und Sozialeinrichtungen U.a VHS, Europachorakademie, Statttheater, Kinderzirkus Tohowabohu, Jugendsinfonieorchester, Hans-Wendt-Stiftung u.v.a.m.

/ Netto Geschoss Fläche 6000m²

KITA AIRPORTSTADT

2014

Die Idee des Airports war es, für einen aufkommenden Markt mit reduzierten Ansprüchen, ein eigenständiges Produkt zu entwickeln, welches exakt auf diese Ansprüche reduziert wurde. Es sollte ein völlig autark operierender Terminal entstehen.

Der Terminal E war eine vorhandene Werkstatthalle, welche in den 30er Jahren bereits mit einem Stahlbaupreis ausgezeichnet wurde. In diesen anspruchsvollen Bestand sollte ein zeitgemäßes Airportterminal mit allen geltenden Sicherheitsstandarts, architektonischer Qualität und Funktionalität implementiert werden. Der Terminal wurde nach gewonnener Ausschreibung von der Airline Ryanair übernommen und ist seitdem fester Bestandteil des Bremer Flugbetriebes.

KITA Walle - Wettbewerb 1.Preis

2015

Die Waller Kirchengemeinde rückt zusammen, um ihrem Kindergarten auf dem Außengelände des Gemeindesaals und der Kirche einen neuen Standort zu bieten. Dies bedingt, die Fläche neu zu definieren: Das neue Gebäude schafft einen Übergang zwischen dem Gemeindegarten und dem Aussengelände des Kinderhauses. Trotz seiner gelösten Form passt es sich in Maßstab und Struktur an die Bestandsgebäude an. Es hält sich geduckt im Hintergrund und lässt dem Kirchenbau und der Schule den Vortritt. Der Entwurf sieht einen Neubau in LWinkel-Form vor, der an derselben Stelle an das Gemeindehaus andockt wie der zum Abriss freigegebene Flügel. Es entsteht ein geschützter Innenhof. Der zweigeschossige Baukörper duckt sich an seiner freien Stirnseite und bildet den Übergang zum rechten Flügel des Bestandsgebäudes. Von diesem Punkt aus entfaltet sich das Haus zu seiner vollen Höhe und schließt an der Traufkante an den Gemeindesaal an.

Wettbewerbsentwurf: Claudia Gräfe

LPH 2-4 Claudia Gräfe in Bruns + Hayungs Architekten

LPH 5-9 claudia gräfe marion schonhoven architekten

Schule Ahrensburger Weg

2014

Die Grundschule im Ahrensburger Weg in Hamburg möchte einen Erweiterungsbau zum bestehenden Schulgebäude haben. Dieses soll 6 Klassenräume mit jeweils 72 qm, 2 Fachräume mit jeweils 72 qm (Musikraum und Sachkunderaum) und dazu gehörigen Nebenräumen mit jeweils 24 qm, sowie einen zusätzlichen Lehrer- und Verwaltungsbereich mit insgesamt 168 qm beinhalten. Es kann bei Bedarf über weitere Räume, wie z.B. Differenzierungsräume oder Gruppenräume diskutiert werden. Das zu beplanende Grundstück hat eine Größe von ca. 703 qm und befindet sich am nördlichen Eingangsbereich des Schulgeländes. Des Weiteren soll im 1.Bauabschnitt der Umbau im Bestand erfolgen. Dieser beinhaltet die Herstellung eines gemeinsamen Essbereiches, bzw. Mehrzweckraumes, sowie den Umbau der angrenzenden Küche

Sozialverwaltungszentrum Vegesack

2014

Die anspruchsvolle 70ger Jahren Architektur war in die Jahre gekommen. 
Unsere Vorschläge zur Sanierung beruhen, wie bei aller alten Bausubstanz darauf, das Gebäude zu verstehen und weiter zu bauen anstatt gegen es anzubauen. Vom Verständnis also so, wie der gotische Baumeister die romanische Kathedrale oder der Barock-Architekt den Renaissance-Palast weiter gebaut hat. 

Basis unserer Sanierungsplanungen war eine schrittweise Annäherung an das energetische und ökonomische Optimum. Wir spielenten dabei unterschiedliche Anforderungsprofile und technische Lösungsansätze durch und verglichen diese in ihren Kosten und Nutzen. Unserer Auffassung nach geht es bei der nachhaltigen Sanierung nicht darum, zwanghaft die höchsten Kennwerte für das Gebäude zu erzielen, sondern das optimale Verhältnis zwischen Ressourcenaufwand in der Sanierung und Ressourcenersparnis in der Nutzung zu finden.

Kita Scola Nova

2011

Nachdem die KiTa zunächst provisorisch in Hastedt eröffnet hatte, konnte in zähen Verhandlungen ein ehemaliges Betriebsgebäude der Hansewasser für den Umbau gewonnen werden. Über einen abgeschlossenen Hof verbunden fanden wir 2 Bauten vor, ein Sozialgebäude und eine Fahrzeughalle, die sich gegenüberstanden.
Das solide in naturhaften Materialien in den 90ger Jahren vom Büro Rosengart erbaute Gebäude, hatte die Anmutung eines Bauernhofes und eignete sich hervorragend zur Adaption als KiTa. Das Sozialgebäude haben wir für die Gruppenräume, Küche und Personal umgebaut. In ein Viertel der Garage haben wir einen Bewegungsraum als Box eingesetzt. Der restliche Raum behielt seinen ruppigen Charakter.

Nur akustische und Sicherungsmaßnahmen wurden ergriffen. Hier steht ScolaNova nun ein idealer Raum zur Verfügung, ihr Konzepte unter dem Leitbild Technik, Energie, Umwelt umzusetzen. Hier kann gewerkelt, gemanscht, gebaut und getobt werden. Ein kleiner begrünter Hof verbindet die beiden Bauten. 

KITA Wischhusenstraße

2011

Zwei Besonderheiten im Programm führten uns zu fertigen Entwurf. Zum einen die Anforderung, den Passivhausstandard zu erreichen und zum anderen eine Flexibilität im Programm: Der zunächst ausschließlich für unter dreijährige Kinder genutzte Bau, sollte die Möglichkeit bieten, im Laufe seine Lebenszyklus ggf. für ältere Kinder umgenutzt zu werden. 

Das eine führte zur kompakten Form, das andere dazu, dass alle dienenden Räume, wie WCs, Küchen etc. auf der einen Seite eines Erschließungsflurs angeordnet wurden, so dass die Reihe der Gruppen- und Ruheräume frei von hochinstallierten Räumen blieb.
Die relativ geringe Anzahl an zu betreuenden Kindern forderte uns, die Erschließungs- und Gemeinschaftsräume möglichst knapp und dennoch erlebnisreich und funktionstüchtig zu planen. 

Spannung erhält die im Grunde simple Grundform durch 2 leichte Verschiebungen: Der First des geneigten Daches verläuft diagonal und der Flur trapezförmig. Die so erzeugte Spannung haben wir im Detail weiterentwickelt, den Flur als Bewegungs- und Erlebnisraum gestaltet. Eine geschickte Tageslichtführung lässt trotz der Passivhausanforderung das Innere offen und lichtdurchflutet erscheinen. 
Warme, naturhafte Materialien und pädagogisch abgestimmte Farbakzente lassen eine vielfältige geborgene Atmosphäre entstehen.

Bauherr - Immobilien Bremen / Nutzer - Amt für Soziale Dienste / Hans Wendt-Stiftung

 

Grundschule Parsevalstraße Sanierung

2009

Tanzende Fenster, eine kräftige Farbigkeit und Einblicke in das lichtdurchströmte Herzstück prägen das mit Beteiligung der Kinder und Jugendlichen Entwickelte Konzept des Hauses.

Mit einem harmonisch variierten Farbkonzept, grafisch geometrisch eingesetzten Akustikelemente und naturhaft warmen Materialien wird im Innern eine vielfältige, warme und einladende Atmosphäre entwickelt.

 

Das ursprünglich als erste Passivhausschule Deutschlands für einen privaten Träger errichtete Gebäude wurde durch die Stadt übernommen und als Teil der angrenzenden öffentlichen Ganztagsschule umgebaut. Die neue Mensa tritt als zentraler Schulplatz mit Marktstand in Erscheinung. Teils im Klassenverbund, teils über das Buffet werden die Kinder auch in der Präsentation und Organisation des individuell zubereiteten Essens in ihren Bedürfnissen und der Entwicklung ihrer Essgewohnheiten ernst genommen.

Schule am Oslebshauser Park

2008

Im Rahmen des Umbaus des Bremer Schulsystems werden die Förderzentren aufgelöst. So wird auch die Schule am Oslebshauser Park zur Oberschule umorganisiert. Daraus erwächst ein erweitertes Raumprogramm mit weiteren Klassen- und Fachräumen. 
Uneindeutiges Planungsrecht, die Lage im Park, eine schwierige Erschließung und virulente Interessenskonflikte mit den Nachbarn waren Anlass für ein Gutachten, dass Möglichkeiten des Wachstums und der Umstrukturierung der Schule unter Einbeziehung der Interessen der Träger öffentlicher Belange untersuchen sollte. 

Strategisch von zentraler Bedeutung bei Gutachten dieser Art, ist unser Konzept, betroffene Nachbarn und potentielle Konfliktparteien so frühzeitig in die Planung einzubeziehen, dass ihre Interessen und Anliegen in die Programmierung und die ersten Studien mit einbezogen werden können. Im Planungsprozess transparent zu machen, wo Einflüsse genommen werden und wo dies Grenzen an anderen Interessen und Notwendigkeiten haben, führt in den allermeisten Fällen zu einem allseits angenommenen Interessenausgleich, der sich für den Bauherren in schlanken Planungs- und Genehmigungsverfahren und langfristig in einer guten Nachbarschaft auszahlt.