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Bötjersche Scheune Worpswede

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DENKMALPFLEGE

Güterschuppen Eystrup

2015

Der historische, unter Denkmalschutz stehende Güterschuppen, wurde über die letzten Jahre durch den Heimatverein Eystrup mit erheblichen finanziellen Mittlen und ehrenamtlichen Engangement saniert und für Aktivitäten des Vereins genutzt. Der Güterschuppen wurde nun zu einem lokalen Kulturzentrum weiterentwickelt und als ein wesentlicher Baustein in das Gesamtkonzept "Lemanquatier am Bahnhof Eystrup" eingebunden.

Die aufgewertet Erschließung, gewährleistet nun einen sicheren und barrierefreien Zugang ins Innere des Gebäudes. Hier wurde der Dachstuhl freigelegt und sandgestrahlt um dem Raum eine hochwertige Atmosphäre zu verleien, welche bis Dato hinter Gipskarton versteckt wurde. Die Wände wurden gesäubert und saniert, ein neuer Fußboden verlegt und auch die Wandöffnungen mit großzügigen bodentiefen Türen, angepasst an die vorhandene Bausubstanz aufgewertet.

Krafthaus Leman Areal Eystrup

2015

Die 1809 gegründete Senffabrik Leman hat über Jahrhunderte die Entwicklung der Gemeinde Eystrup entscheidend geprägt. Die einzigartige Maschiene ist heute noch im Gebäude vorhanden und steht unter Denkmalschutz. In den ersten einhundert Jahren der Firmengeschichte entwickelten sich verschiedene Teilbetriebe, die 1914 durch den Erwerb eines großen und günstig gelegenen Grundstücks unmittelbar am Eystruper Bahnhof zusammengeführt wurden. 

Die Fabrik erhielt einen Gleisanschluss zur An- und Abfuhr der Rohwaren und Fertigprodukte sowie in einem Krafthaus eine moderne Dampfmaschine der Firma K.H. Möller GmbH, aus Brackwede, zur Stromerzeugung. Diese einzigartige Maschine ist heute noch vorhanden und steht unter Denkmalschutz.

Das Gebäude erfur eine Sanierung in verschiedenen Aspekten: Der Dachstuhl wurde komplett saniert, so auch die Fassade. Die ursprünlichen Aussentüren wurden wiederhergestellt, die Fenster wurden in ihrer klassischen Aufeilung erneuert. Darüber hinaus wurde an vielen Stellen kleinteilige Maßnahmen zum Erhalt des Baues durchgeführt.

Bötjersche Scheune Worpswede

2012

Die sogenannte „Bötjersche Scheune“ ist ein Baudenkmal. Sie bildet einen wichtigen Teil des historischen Bauensembles in der „Bauernreihe“ und prägt mit dem Rathaus, den Höfen Brunet und G. Bötjer das historische Ortsbild, Worpswede. Die historische Scheune bot nicht viel mehr als einen groben Wetterschutz. Sie war nicht regendicht, ungedämmt und permanent durchlüftet. Zur Zeit vor der Sanierung befand sich das Gebäude in einem sehr baufälligen Zustand und war nur provisorisch gesichert. 

Um diesen wichtigen historischen Baustein vor dem Verfall zu retten, hat die Stiftung Worpswede die Scheune erworben. Um sie in Stand zu setzen und dies auch finanzieren zu können, musste der Raum einer neuen sinnvollen Nutzung zugeführt werden. Es soll Worpsweder Gruppen und Bürgern ein Raum zur Verfügung gestellt werden, der zu Treffen, Veranstaltungen, Märkten und Ausstellungen genutzt werden kann. Die neuen Nutzungen stellen Anforderungen an das Gebäude, die eine simple Scheune nicht erfüllen kann. Es handelte sich hier also nicht um eine einfache Sanierung, sondern auch um eine Unfunktionierung der Scheune.

Da eine statisch wirksame Sanierung der Scheune in historischer Form zu einem fast kompletten Neubau geführt hätte, wurde entschieden, die alten Teile auszubessern. So blieb das Erscheinungsbild instand. 

Philine-Vogeler Haus Worpswede

2010

In diesem Bauvorhaben ging es ausschließlich um einen Innenausbau, Umorganisation
und innenarchitektonische Aufwertung der vorhandenen Gäste-Information. Das „Philine Vogeler Haus“ bildet einen wichtigen Teil des historischen denkmalgeschützten Bauensembles in der „Bergstraße“ und prägt zusammen mit der Worpsweder Kunsthalle und der Großen Kunstschau Worpswede das historische Ortsbild. Es handelt sich um ein Bauwerk
des Bildhauers, Malers und Kunsthandwerkers des deutschen Expressionismus, Bernhard
Hoetger (1874-1949). Das Haus ist in einer für Hoetger typischen, expressiven Bauweise
gestaltet, die sich nicht nur im Grundriss, sondern besonders auch in der roten Backstein-
Fassade wiederspiegelt.

Eine modernisierung der Innenräume war vor allem aus zwei Gründen notwendig: Die Gäste-Information war zu eng, es gab nicht genug Platz fur größere Touristengruppen und die Büroräume im hinteren Bereich des Gebäudes waren ungünstig angeordnet, sodass es teiweise weite und umständliche Wege zwischen den Büroräumen gab.

Das neue Besucher-Informationszentrum dient den Besuchern Worpswedes zunächst
als erste, zentrale Anlaufstelle im Ort. In einem zentralen Raum, der durch den Abriss drei
Innenwände neu geschaffen wurde, kann sich der Besucher über die Geschichte Worpswedes
sowie über die vielfältigen (kultur-)touristischen Angebote des Orts informieren.

Die sich anschließenden Backoffice-Büros der WTG sind nun räumlich zusammengefasst
und z. T. erweitert und entsprechen daher funktionalen Ansprüchen.

Ausserdem wurde einen hinter dem neuen Tresenbereich liegenden halböffentlichen Bereich hinzugefügt, der  die Möglichkeit zu eingehender Beratung von Besuchern oder Besuchergruppen bietet.

Szenografie: Gruppe für Gestaltung Bremen