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Airport

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Augenarzt Meyer & Schliebs

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AIRPORT

Machbarkeitsstudie smart departure

2014

Ökonomie und Gesellschaft entwickeln sich in immer stärkerer Beschleunigung. Die Luftfahrt als sensibler Frühindikator dieser Prozesse steht somit unter permanentem Veränderungsdruck. So wurde das vor gut 25 Jahren konzipierte Terminal in den vergangen Jahren bereits kontinuierlich den sich verändernden Bedarfen angepasst.

Aufgrund geänderter Anforderungsprofile in der baulichen und organisatorischen Umsetzung der Luftsicherheitsbestimmungen sind nun so erhebliche bauliche Anpassungen zwingend erforderlich, dass es sinnvoll ist, diese in einer umfänglicheren Gesamtschau des Abflugbereiches  zu betrachten. Auf Grundlage dieser Funktionsplanung wurde in dieser Studie mit einem Team von Architekten und Ingenieuren die technische und wirtschaftliche Machbarkeit überprüft.

 

Ausgehend von einer Bestandsaufnahme wurde im engen Dialog mit dem Planungskreis der FBG die baulich technisch Umsetzbarkeit konzipiert, die im weiteren gemeinsam mit dem Pflichtenheft Grundlage für die folgenden Planungen sein wird, in denen dann eine architektonisch gestalterische Umsetzung entwickelt, geplant und umgesetzt werden soll.

AAS Luftwerft

2009

Im AAS-Hangar mit angeschlossenen Werkstatt- und Büroräumen, werden Business-Jets gewartet und verkauft und es werden Charterdienste angeboten. Der Neubau gilt in der Branche als das modernste Service Center Europas. Die Kunden der AAS kommen entsprechend aus der ganzen Welt nach Bremen. Anliegen der AAS war es, ihren hoch qualifizierten und engagierten Mitarbeitern optimale Arbeitsbedingungen zu schaffen, ihren Kunden ein angemessenes Ambiente zu bieten und dem Hightech-Produkten und perfektionierten Dienstleistungen die hier angeboten werden, auch in Selbstverständnis und Erscheinungsbild der gebauten Adresse Ausdruck zu verleihen.

Ausgangspunkt der architektonischen Formgebung war das wirtschaftlich optimierte Tragwerk, dass weit auskragend den Hangar überspannt und das Werkstattgebäude als Gegengewicht nutzt. Ein hoher Träger überspannt die Hangartore. Die so gebildete in glattem Silber Aluminium ausgeführte Großform erinnert an die Präzision und Eleganz der im Innern gewarteten Jets. Auf den Maßstab des Straßenraums reagiert die Fassade durch eine dezente Reliefbildung und eine ausgewogener Komposition unterschiedlicher Fensterformate. Die Mitte des Werkstatt- und Büroriegels ist transparent gehalten und gewährt so dem Passanten einen Durchblick bis auf die im Hangar stehenden Jets: Ein Stück erzählende Architektur. Auf die Weite des Flugfelds dagegen antwortet die Architektur mit der großen Geste.

TERMINAL E

2007

Die Idee des Airports war es, für einen aufkommenden Markt mit reduzierten Ansprüchen, ein eigenständiges Produkt zu entwickeln, welches exakt auf diese Ansprüche reduziert wurde. Es sollte ein völlig autark operierender Terminal entstehen.

Der Terminal E war eine vorhandene Werkstatthalle, welche in den 30er Jahren bereits mit einem Stahlbaupreis ausgezeichnet wurde. In diesen anspruchsvollen Bestand sollte ein zeitgemäßes Airportterminal mit allen geltenden Sicherheitsstandarts, architektonischer Qualität und Funktionalität implementiert werden. Der Terminal wurde nach gewonnener Ausschreibung von der Airline Ryanair übernommen und ist seitdem fester Bestandteil des Bremer Flugbetriebes.

 

3.800 m² BGF / 4,6 Mio Euro Baukosten / 1,3 Mio. Passagiere im Jahr / max. 3,5 Mio. Passagiere 

Feuerwehrwache Airport

2004

Der Grundriss wurde funktional auf optimierte Ausrückzeiten hin organisiert. Ein L-förmiger zweigeschossiger Mantelbau wird um die Fahrzeughalle herum gelegt. Die Höhe wurde minimiert, wodurch die Wache besonders schlank und elegant erscheint. Fassaden und Innenarchitektur reagieren sensibel auf unterschiedliche Himmelsrichtungen, Funktionen und Anforderungen. Das vielfältige Bild wird jedoch, wie bei einer Plastik, zu einem homogenen Gesamtbild zusammengeführt. Die Eingangslaterne setzt einen städtebaulichen Akzent am Ende des Airportboulevards.